Vorwahlen - Gedanken und Praktisches
Wenn ich einen Freund an meinem Wohnort anrufen möchte, wähle ich aus dem Festnetz einfach seine Rufnummer und brauche mich um nichts weiter zu kümmern. Bei Anrufen außerhalb des eigenen Wohnortes bzw. aus dem Mobilfunknetz heraus, benötige ich allerdings die Vorwahl des Ortes und die Rufnummer des Gesprächspartners. Wiederum wenn ich jemanden im Ausland anrufen möchte, brauche ich darüber hinaus auch die Landesvorwahl.
Also: Allein schon mit der notwendigen Ortsvorwahl und Rufnummer entstehen Ziffernfolgen, mit deren Länge auch die Wahrscheinlichkeit für Tippfehler steigt. Wer hat nicht schon einmal einen Freund/in anrufen wollen und ist in einer ganz anderen Stadt bei einem völlig unbekannten Menschen gelandet? Doch ohne Vorwahlen wäre der Betrieb eines Telefonienetzes für Millionen von Teilnehmern überhaupt nicht machbar, denn die Vorwahlen machen schlussendlich Telefonnummern nicht komplizierter, sondern vielmehr einfacher.
Vorwahlen teilen ein Land in verschiedene Regionen ein. Wenn ich beispielsweise jemanden in Giessen erreichen möchte, muss die 0641 am Anfang stehen, für Frankfurt wäre es hingegen die 069. Somit ermöglicht mir die Vorwahl die Zuordnung einer Rufnummer zu einer bestimmten Region, Gemeinde oder Stadt. Die am Anfang der Nummer stehende Null sorgt übrigens dafür, dass mein Telefon meinen eigenen Ortsbereich "verlässt", also den Anruf "eine Ebene höher" leitet.
Doch was, wenn och eine Stadt hierzulande aus dem Ausland erreichen möchte? Dann muss ich mein Telefon dazu bringen, nicht nur eine Ebene sondern gleich zwei Ebenen höher zu springen. Genau wie eine führende Null mein Telefon eine Ebene höher bringt, führen zwei vorangestellte Nullen dazu, dass mein Telefon zwei Ebenen höher "springt". Die Bundesrepublik hat die internationale Kennung 49, also würde ich beispielsweise aus Italien zunächst die 0049 für Deutschland wählen. Nach der Landeskennung, folgt dann die Vorwahl des gewünschten Ortes, allerdings ohne vorangestellter Null.
Man nutzt diese Sachen im Alltag, macht sich allerdings kaum Gedadanken darüber, warum, weshalb, oder was eigentlich dahinter steckt. Wie bei so vielen Sachen im Leben...
Also: Allein schon mit der notwendigen Ortsvorwahl und Rufnummer entstehen Ziffernfolgen, mit deren Länge auch die Wahrscheinlichkeit für Tippfehler steigt. Wer hat nicht schon einmal einen Freund/in anrufen wollen und ist in einer ganz anderen Stadt bei einem völlig unbekannten Menschen gelandet? Doch ohne Vorwahlen wäre der Betrieb eines Telefonienetzes für Millionen von Teilnehmern überhaupt nicht machbar, denn die Vorwahlen machen schlussendlich Telefonnummern nicht komplizierter, sondern vielmehr einfacher.
Vorwahlen teilen ein Land in verschiedene Regionen ein. Wenn ich beispielsweise jemanden in Giessen erreichen möchte, muss die 0641 am Anfang stehen, für Frankfurt wäre es hingegen die 069. Somit ermöglicht mir die Vorwahl die Zuordnung einer Rufnummer zu einer bestimmten Region, Gemeinde oder Stadt. Die am Anfang der Nummer stehende Null sorgt übrigens dafür, dass mein Telefon meinen eigenen Ortsbereich "verlässt", also den Anruf "eine Ebene höher" leitet.
Doch was, wenn och eine Stadt hierzulande aus dem Ausland erreichen möchte? Dann muss ich mein Telefon dazu bringen, nicht nur eine Ebene sondern gleich zwei Ebenen höher zu springen. Genau wie eine führende Null mein Telefon eine Ebene höher bringt, führen zwei vorangestellte Nullen dazu, dass mein Telefon zwei Ebenen höher "springt". Die Bundesrepublik hat die internationale Kennung 49, also würde ich beispielsweise aus Italien zunächst die 0049 für Deutschland wählen. Nach der Landeskennung, folgt dann die Vorwahl des gewünschten Ortes, allerdings ohne vorangestellter Null.
Man nutzt diese Sachen im Alltag, macht sich allerdings kaum Gedadanken darüber, warum, weshalb, oder was eigentlich dahinter steckt. Wie bei so vielen Sachen im Leben...
Foto_Fred - 6. Mai, 09:38